Vermeidung von Waldbränden

 Rauchen verboten, speziell in Wäldern, auf Wiesen etc.

  • Keine Kippen aus dem Auto werfen, auch nicht auf den Autobahnen (Mittelstreifenbrand)
  • Auch als Radfahrer, Fußgänger keine Kippen wegwerfen
  • Kein offenes Feuer
  • Nicht Grillen
    • Wälder
    • Wiesen etc.
    • Kommunen haben teilweise grillen auf dem eigenen Grundstück untersagt
  • Autos sicher parken (Katalysatoren, heißer Auspuff)
  • Wege für Feuerwehren freihalten

 

Bei Bränden: 112 wählen

Sofort die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112 (oder eine Polizeidienststelle unter der Notrufnummer 110) alarmiert werden. Dabei sollten möglichst der genaue Brandort, das Ausmaß und die Art des Feuers - also ob es am Boden oder in den Wipfeln brennt - und der eigene Standort angegeben werden. Eigene Löschversuche können eine Ausbreitung der Flammen verhindern, allerdings sollte sich niemand unnötig in Gefahr bringen.

GGF ALS EINWEISER STEHEN BLEIBEN. Brände sind oft schwer zu finden.

Erreichbar bleiben für Rückfragen der Leitstelle!

 

Strafen bis zu 50.000 Euro

Nach dem Strafgesetzbuch ist die fahrlässige und vorsätzliche Brandstiftung allgemein strafbar. Sehr schwere Fälle können mit Gefängnis bestraft werden. Die Waldgesetze der einzelnen Bundesländer regeln außerdem Strafen für diejenigen, die gegen die Vorschriften verstoßen und beim Zündeln erwischt werden. Das bloße Anzünden einer Zigarette zum Beispiel kann Raucher ein Bußgeld zwischen 80 und 100 Euro kosten. In Berlin sieht das Landeswaldgesetz sogar Strafen bis zu 50.000 Euro vor.