Dethlingen, Heidekreis (jf) Kurz vor Beginn der offiziellen Öffnung des mit Rüstungsaltlasten verfüllten Dethlinger Teiches, haben sich die Führungskräfte aus der Kreisfeuerwehrbereitschaft Umwelt des Landkreises Heidekreis am Dethlinger Teich getroffen, um einen Überblick über die Örtlichkeit und die geplanten Abläufe, Vorgehensweisen, Schutzmaßnahmen und Arbeitsabläufe

zu bekommen. Seitens der Umweltbehörde des Heidekreises vermittelte Herr Bubke den anwesenden Führungskräften der Umweltbereitschaft vom Fachgruppenführer an aufwärts viele interessante Gegebenheiten zu der quasi bisher einmaligen Maßnahme zur Erkundung einer Rüstungsaltlast, bei der eine vollgelaufene Kieselgurabbaugrube partiell geöffnet werden soll, nachdem diese nach dem zweiten Weltkrieg unter anderem mit chemischen Kampfstoffen verfüllt und später mit Betonschutt und Erdboden abgedeckt wurde. Unter hohen Sicherheitsmaßnahmen werden seit dem 16. September bis kurz vor Weihnachten diesen Jahres die Erkundungsarbeiten am rund drei Meter im Durchmesser großen Loch in bis zu etwa sieben Meter Tiefe vorgenommen werden. Das dort eingesetzte betriebliche Personal hat spezielle Schulungen hinsichtlich des Umganges und der Schutzmaßnahmen absolviert. Die anwesenden Führungskräfte der Umweltbereitschaft, die der Einladung des Bereitschaftsführers Rainer Seebeck gefolgt sind, waren von dem informativen Abend sehr angetan. Alle gehen natürlich davon aus , dass es aufgrund der bisher geplanten, recht umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen zu keinem Einsatzereignis kommen wird.