Gefahrguteinsatz auf der A7 bei Bispingen / Unbekannter Stoff läuft von Lkw-Ladefläche - Vollsperrung der A7

A7/Bispingen (dd) Auf der A7 bei Bispingen kam es in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 00:33 Uhr zu einem längeren Gefahrguteinsatz. Auf der Ladefläche eines Lkw-Gespanns mit Stückgut, darunter auch unterschiedliche Gefahrgüter in kleineren Mengen, schlugen aus bislang ungeklärter Ursache mehrere Fässer mit Flüssigkeiten leck.

Daraufhin liefen die Gefahrgüter aus dem Anhänger. Andere Fahrzeuge machten den Fahrer darauf aufmerksam, sodass dieser sein Gespann auf der Standspur zum Stehen brachte.

Die alarmierte Feuerwehr Bispingen sperrte die gesamte A7 in Fahrtrichtung Hamburg und den Bereich hinter dem Lkw großräumig ab. Um festzustellen, welches der geladenen Gefahrgüter leck geschlagen war, ließ Einsatzleiter Carsten Renk den Fachzug Messen und Spüren der Kreisfeuerwehrbereitschaft Umwelt alarmieren. Spezialkräfte mit umfangreicher Ausstattung zum Aufspüren und Bestimmen gefährlicher Stoffe rückten an. Vor Ort konnte ein stark konzentriertes Reinigungsmittel ausgemacht werden.
Daraufhin wurde der Anhänger von Einsatzkräften unter Chemikalienschutzanzügen soweit leer geräumt, bis der Zugang zu den leck geschlagenen Fässern möglich war. Die Fässer wurden in große Auffangwannen umgesetzt und die ausgelaufenen Stoffe mit Chemikalienbinder abgestreut.


Nach ca. 6 Stunden war der Einsatz beendet und die A7 konnte wieder freigegeben werden.

Im Einsatz waren neben der Feuerwehr Bispingen, je ein Fahrzeug der Feuerwehren Behringen und Hützel zum Materialtransport sowie der Fachzug Messen und Spüren der Kreisfeuerwehr Heidekreis mit Fahrzeugen und Personal aus Munster und Düshorn.

Als Berater war unser Mitglied, Kamerad Seebeck, als Bereitschaftsführer der KFB-Umwelt ebenfalls vor Ort.