Walsrode, Heidekreis (jf) Es gibt eine weitere Neuerung in den Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Walsrode. Ab Oktober wird ein Bereitschaftsdienst für die Stadtbrandmeisterebene eingeführt. Im wöchentlichen Wechsel werden

Michael Schlüter, Ralf Köhler, Holger Krause sowie Julian Reinsberg den Dienst versehen. In der Bereitschaftswoche wird sich der diensthabende Stadtbrandmeister im Stadtgebiet bzw. im näheren Umfeld aufhalten. Sollte dies nicht möglich sein, wird intern eine Vertretung organisiert. Um dies sicherzustellen, wird ab sofort ein entsprechender Dienstplan aufgestellt. Bei bestimmten Einsatzstichwörtern mit Menschenleben in Gefahr, sei es bei Bränden, Unfällen oder Gefahrgutlagen sowie bei ausgelösten Brandmeldeanlagen in Alten- und Pflegeheime bzw. dem Krankenhaus, wird der diensthabende Stadtbrandmeister ausrücken. Der Bereitschaftsdienst hat nicht das Ziel, den Einsatz zu übernehmen. Die Leitung soll auch weiterhin grundsätzlich in der Zuständigkeit der jeweiligen Ortsfeuerwehr liegen. Der diensthabende Stadtbrandmeister wird in der Regel lediglich Hilfe oder Unterstützung anbieten, muss bzw. kann aber unter bestimmten Bedingungen und Lageentwicklungen auch die Einsatzleitung übernehmen. Eine entsprechende Dienstanweisung wurde von der Stadt Walsrode als Träger des kommunalen Brandschutzes erstellt. Da jede Stadt- oder Gemeindefeuerwehr nur zwei Blaulichtgenehmigungen für die Privat-PKW von der Polizeidirektion erhält, steht der Stadtfeuerwehrführung nun zusätzlich ein so genannter Kommandowagen zur Verfügung. Dieser war bis vor Kurzem in der Ortsfeuerwehr Bomlitz im Einsatz und wurde auf deren Initiative hin Ende September an die Stadtbrandmeister übergeben. So haben ab sofort alle Diensthabenden die Möglichkeit, bei entsprechenden Lagen die Einsatzstelle mit Sonderrechten anzufahren.

Foto: Übernahme des Kdow. Vlnr Köhler, Reinsberg, Krause, Schlüter

Text & Foto Jens Führer